Zum Geleit  -von Rolf Dieler

Liebe Studierende des Literaturkurses im fünften Semester!

Gerne komme ich Ihrer Anfrage nach, für Ihre Projektarbeit ein einleitendes Wort zu verfassen. Sie hatten sich die Aufgabe gestellt, ein Jahrbuch zu gestalten, vielfältige Aktionen und Aktivitäten am Ruhr – Kolleg aufzugreifen und für eine Dokumentation aufzubereiten. Ein derartiges Portrait vom Leben einer Einrichtung erfordert umfangreiche Anstrengungen. Da gilt es zu recherchieren, Hintergründe abzuklären, Dokumente zu prüfen, Motivlagen der Akteure zu ergründen- mitunter auch Interviews zu führen, kurz: das Material will strukturiert aufbereitet sein. Genug also zu tun in einem arbeitsteilig organisierten Kurs.

Sie haben sich, wie das nun vorliegende Exemplar unschwer erkennen lässt, dieser Aufgabe mit Bravour entledigt, indem Sie die unterschiedlichsten Facetten unseres Schullebens belichtet und zur Darstellung gebracht haben. Sie berichten von Festen und Feiern, von Exkursionen und Studienfahrten, von sozial- und kulturpolitisch motivierten Projekten und ihrer Einbindung ins lokale Umfeld.

Dafür dass Sie diese Fülle nunmehr gebündelt präsentieren, möchte ich Ihnen herzlich danken. Zunächst einmal im Namen unserer schulbezogenen Öffentlichkeit, der Sie einen wichtigen Beitrag zur Transparenz und zur Zusammengehörigkeit der Ruhr – Kollegiaten ermöglicht haben. Und des Weiteren mit Blick auf die Essener Lebenswelt, aus deren Reihen womöglich der eine oder andere Interessent erwachsen könnte, wenn es gilt, Lebenswege zu korrigieren und die abschlussbezogene Weiterbildung zu konsultieren.

Für das Abitur ist es bekanntlich nie zu spät. Erst recht nicht, wenn es an einer Einrichtung erworben werden kann, die neben dem Kerngeschäft des allgemeinbildenden Unterrichts noch Sinn und Zeit für soziale und kulturelle Aktivitäten bereithält.

 

 

                                                                                                                             Essen, Juli 2017